Ein damaliger Klassiker:
Dank 2 kleiner Kinder, einem extrem großen und einem etwas kleineren Fellberg von Hunden hatte man doch hier und da das Gefühl von Karibik-Urlaub mit Sandstrand, wenn man mit Socken durch unser Haus ging.
Alptraum Staubsaugen stand an! Wenn Socken jemals wieder sauber werden sollten, sollte das als absolute Nummer 1 auf der Todo-Liste stehen.
Das Problem: Chaos auf den Böden
Ich kam gar nicht wirklich zum Saugen, denn der Boden war je nach Zimmer zwischen 30 und nahezu 100% einfach nicht sichtbar, der Sand und Staub allerdings schon…
Duplo- und Legosteine, Kuscheltiere und andere Dinge, die in Kinderzimmern halt so rumfliegen. Da gab’s auch mal Kreisel – alter Fuchs; beim Draufsteigen sind die noch schmerzhafter als Legosteine.
Für all jene die jetzt glauben, naja, das wird mit zunehmendem Alter sicher irgendwann mal besser:
Sorry 😂 Legosteine und Kreisel verschwinden mit steigendem Alter vielleicht, aber werden nur gegen Deckel aller Art, Deo-Dosen, Nüsse, GABELN (au), Stecker von diversen Ladekabel und co getauscht. Der Kram ist nicht weniger schmerzhaft, und vor allem nicht weniger behindernd bei der Hausarbeit!
Dreckwäsche, schmutziges Geschirr… herzlich Willkommen im Jugendzimmer 😅
Wir stellen fest: Das Chaos wächst mit!
Was aber ist die Lösung? Wieviel Kraft hast du, wegen jedem dieser Teile ums Wegräumen zu bitten, zu diskutieren und dann auch zu streiten?
Daraus ergibt sich dann allerdings ein nächstes Problem:
Erinnern, Streiten oder doch lieber selber machen?
Der bekannte Ablauf, wenn du Staubsaugen möchtest, aber erst nach Hilfe zum Boden aufräumen fragst:
- Nach Aufforderung 1 hörst “Ja, gleich”. 5 Minuten vergehen.
- Nach Aufforderung 2 “Gleeeeich” und dann, ca. 10 Minuten später
- Aufforderung 3 mit einer extrem pampigen Reaktion wie “ Ich mach ja schon!!!!”
Oder es passiert auch einfach nichts… Fix ist: Spätestens dann haben aber alle schlechte Laune!
Super Familienalltag, denn wenn du diese Verhaltensspirale für jeden Handschlag starten musst – ist man vom glücklichen Familienalltag weltallweit entfernt und glaube mir – falls du dich grad am Mond sitzen siehst: Ich weiß wie es dir geht 😉
Um dem zu entfliehen macht man es doch gleich lieber selbst. Gar kein guter Plan, denn damit bleibt mal wieder alles an dir. Mutti im Anti-Chaos-Marathon.
Nicht lustig, kostet irre viel Kraft, nervt und belastet eure Beziehung. Und es ist weder aufgeräumt noch staubgesaugt 😏
Was bleibt einem da nun übrig, oder?!?
Wie oft soll man eigentlich Staubsaugen?
Abgesehen von deinem persönlichen Empfinden was Sauberkeit angeht, ist die generelle Faustregel bei mehr als 2 Personen (also mal alle Familien 😅) mindestens 3 mal pro Woche. Hab ich phasenweise sicher nicht geschafft…
Kamine, Holz- oder Pelletöfen sind zusätzliche Staubentwicklungs-Kanonen, die das Reinigen nicht leichter machen.
Egal ob Kinder oder Haustiere: viele Haare, büschelweise Tierhaare oder überall Krümel sorgen dafür, dass wohl auch3 mal pro Woche für ein sauberes Zuhause nicht ausreicht.
Bei empfindlichen Allergikern wird sogar tägliches Saugen gegen Hausstaub empfohlen. Bei einer Hausstauballergie „einfach“ erst die Oberflächen der Möbel wischen, dann saugen! Die Reihenfolge von oben nach unten, also erst Staubwischen und dann Saugen macht ja Sinn, ist aber leichter gesagt als getan in einem Kinderzimmer!
Bei Bodenbelägen kommt’s auch drauf an: Teppich und Polstermöbel mit Milben – Alarm oder echte Holzböden mit Rillen, indenen sich alles festsetzten kann? Dann eignet sich ein leistungsstarker Supersauger mit einem guten Filter zur Reinigung am besten.
Mein zwar praktischer, kabelloser Akkusauger hat mich in puncto Saugkraft leider nicht wirklich überzeugen können – nicht sehr ratsam.
Umso wichtiger, dass das ganze dann zumindest flott und so effektiv wie möglich geht!
Richtig Staubsaugen? Die Familien-Taktiken:
| 1.Variante | Man saugt, wo man hinkommt. Nachteil: nach spätestens 1er Stunde fängt’s dann an, dass sich der übriggebliebene Schmutz und Staub auf ein Neues großzügig verteilt und sich das “Karibik-Feeling für Arme” recht schnell wieder ausbreitet. Abgesehen davon landet Kleinspielzeug im Staubsaugerbeutel. |
| 2.Variante | Erst aufräumen – somit bin ich eigentlich so gut wie nie bis zum Saugen gekommen! Mir ist dann immer die Zeit ausgegangen. Wenn du nach 1er Stunde aufräumen feststellst, dass sich Saugen nicht mehr ausgeht… |
| 3.Variante | Ein Ordnungssystem einführen, sodass „erst aufräumen“ wegfällt und du gleich den Sauger starten kannst. 🫠 |
Die Lösung – kindgerechte Ordnung schaffen
Wie habe ich das grundlegende Problem nun endlich beheben können?
Indem wir Schritt für Schritt eine echte Ordnung geschaffen haben:
- Nur Dinge, die einen Wert haben oder für einen wichtig sind, bleiben. Marie Kondo meinte, alles was dich glücklich macht – na da fliegt dann die Schultasche als erstes aus dem Zimmer und so geht’s ja nu auch nicht – also kindgerechte Umformulierung war: Wert oder für sie wichtig
- Diese Dinge bekommen einen festen Platz, somit ist der Boden aufgeräumt und staubsaugen möglich
- An diesen Platz kommt nach dem Spielen das Spielzeug SOFORT wieder zurück.
- Kinderadaptierte Ordnungssysteme helfen – Große Kisten oder Regale mit herausnehmbaren Schubladen. IKEA hat hier coole Lösungen: wir hatten viele Jahre die Trofast-Serie.
- Damit die Ordnung bleibt, habe ich den Zauberplaner Kinderalltag um Ordnungskarten erweitert 💡
Und was soll ich dir sagen: Mein Staubsauger ist im Vergleich zu früher sozusagen im Hochleistungs-Ausdauer-Modus – eingeschaltet. Das ganze Haus flotti in einem Zug durchgesaugt – fertig!
Staubsaugen geht jetzt endlich wie im Flug! Und ganz ohne Schmerzen 😉
Mehr lüften – weniger saugen!
Mega praktisch und vereinfacht deutlich deinen Arbeitsaufwand im Haushalt! Am effizientesten, wenn du es einmal am Morgen und am Abend so richtig durziehen lässt.
Vor allem sind hier Bodenbeläge wie Parkett, Laminat – also alle Hartböden – von Vorteil. Im Teppichboden und Polster aller Art hält sich der Staub deutlich fester.
Saugroboter – Update 2025
Mein Staubsauger wurde durch einen intelligenten Saugroboter ersetzt! Roborock – I love it!
Die Zimmer sind mittlerweile immer recht ordentlich, sodass er easy seine Runden drehen kann und somit eine riesige Erleichterung ist!
Je nach gewähltem Programm kann er auch seinen Turbo-Modus aktivieren 🥳 Dank dieser ganzen Sensoren ist es auch egal, ob er über Teppichböden, Fußmatten oder Fliesen fährt – er erkennt alles von selbst. Kein Düsen umschalten mehr nötig 😍 und seinen Wischer kann er hoch genug anheben, damit er nicht über die Teppiche streift.
Der Staubbehälter wird automatisch in der Station geleert, der Wischer hygienisch perfekt bei 60 Grad mit Reinigungsmittel ausgewaschen.
Mein Arbeitsaufwand: Wasser einfüllen, Schmutzwasser ausleeren – fertig. Da wir extrem kalkhaltiges Wasser haben ist er nicht direkt an die Wasserleitung angeschlossen. Diese Möglichkeit gibt’s aber auch 💡
Ab und an muss der Beutel getauscht oder eine Bürste gewechselt werden. Hierfür gibt es Zubehör – Sets und der Aufwand ist minimal.
Das “sandige Karibikfeeling für Arme” wurde nun endgültig gegen weiße Socken getauscht 💪😍


